Schöne Meister Eckhart Zitate

Hier eine kleine Sammlung schöner Meister Eckhart Zitate.

Meister Eckhart war ein bekannter Mystiker. Hab gestern ein paar Zitate von ihm entdeckt und fand sie recht erfrischend, aufbauend und zum Nachdenken anregend.

Hier also die Zitate:

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gegenüber steht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

Das Leid ist das schnellste Pferd zur Vollkommenheit.

Wäre das Wort „Danke“ das einzige Gebet,
das Du je sprichst, so würde es genügen.

Wir feiern Weihnachten, auf dass diese Geburt auch in uns Menschen geschieht.
Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann?
Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.

Gott ist in uns daheim –
wir sind in der Fremde.

Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken,
was sie tun sollen,
sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.

Im Stein wird die Bewegung nicht früher geendet,
bis er auf dem Boden liegt.
Ebenso tun alle Geschöpfe:
Sie suchen ihre natürliche Statt.

Gott ist immer in uns, nur wir sind selten zu Hause.

Alle Dinge müssen;
der Mensch allein ist das Wesen, welches will.

Gott ist weder gut noch vollkommen;
wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.

Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst.
Solange du einen einzigen Menschen weniger lieb hast als dich selbst, so hast du dich selbst nie wahrhaft lieb gewonnen.

Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist.

Die Menschen sollten nicht so viel nachdenken, was sie tun sollten, sie sollten vielmehr beachten, was sie sind.

Denn dazu sind wir in die Zeit gestellt, daß wir durch vernunfterhelltes ‚Gewerbe‘ in der Zeit Gott näher und ähnlicher werden.

Gäbe es nichts Neues so würde nichts Altes.

When the soul wishes to experience something she throws an image of the experience out before her and enters into her own image.

So wahr das ist, daß Gott Mensch geworden ist, so wahr ist der Mensch Gott geworden.

Wer Gott das nähme, daß er mich liebt, der nähme ihm seine Gottheit.

Wer in allen Räumen zu Hause ist, der ist Gottes würdig, und wer in allen Zeiten eins bleibt,
dem ist Gott gegenwärtig, und in wem alle Kreaturen zum Schweigen gekommen sind, in dem gebiert Gott seinen eingeborenen Sohn.

Wer sagte, daß Gott gut sei, der täte ihm ebenso unrecht, als wer die Sonne schwarz hieße.

Alle Liebe dieser Welt ist auf Eigenliebe gebaut.

Allein wenn Gott die Dinge einfach in sich hat, so hat sie die Seele doch sprachlich mit Unterscheidung: Teufel und Engel und alle Dinge.

Der erkennt Gott recht, der ihn in allen Dingen gleicherweise erkennt.

Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereit halten.

Du sollst ihn [Gott] lieben wie er ist: ein Nichtgott, ein Nichtgeist, eine Nichtperson, ein Nichtbild.

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe wohnt, der wohnt in Gott und Gott in ihm.

Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist.

Je mehr daher der Mensch vor dem Geschöpf flieht, um so mehr läuft ihm der Schöpfer nach.

Menschen, die nach keinen Dingen trachten, weder nach Ehren noch nach Nutzen, noch nach innerer Selbstaufopferung, noch nach Heiligkeit noch nach Belohnung, noch nach dem Himmelreich…: in solchen Menschen wird Gott geehrt.

So wahr das ist, daß Gott Mensch geworden ist, so wahr ist der Mensch Gott geworden.

m

Quellen:

meister-eckhart-haus.de: Zitate

The Robert Moss BLOG: The soul throws an image before her

Zitate von Meister Eckhart (Seite 3/4) | Zitate, Aphorismen, Lebensweisheiten

Hochheim-Eckhart von @ Gratis-Spruch.de – Sprüche Zitate Weisheiten Trauersprüche – Kostenlos

Meister Eckhart – Wikipedia

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