Stoffsammlung zur Bildungspolitik

Hier entsteht meine fortlaufende Stoffsammlung zum Thema Bildungspolitik, Ausbildung und Karriere:

Konfzius:
„Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang.“
„Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.“
„Einzugestehen, dass man etwas nicht weiß, ist Wissen.“

„Bildung im zwanzigsten Jahrhundert erfordert vor allem und zunächst die instinktsichere Abwehr überzähliger Informationen.“ Hans Kasper

Der bekannte Physiker und Autor Hans-Peter Dürr zur Bildung – sinngemäss auf Vortrag im Hospitalhof Stuttgart im Dezember 2011 geäussert:
– bis zum Abitur lernen die Schüler die Antworten auf ungefähr 30.000 Fragen – nur im Leben nach der Schule fragt niemand mehr diese ab…
– in der Schule sollten die Kinder vor allem lernen wie man lernt…
– nur ein Lehrer, der für sein Fachgebiet brennt, ist ein Guter und kann Schüler dafür begeistern

Hirnforscher Gerald Hüther sagt im sehr interessanten Interview im SWR (Hüther, Gerald, Hirnforscher – SWR2) sinngemäss folgendes zum Thema Lernen und Schule:
-zitiert altes Sprichwort: „Um Kinder gut groß zu ziehen, braucht man ein ganzes Dorf! Da ist genug los.“
– für das 21. Jahrhundert ist es nicht mehr wichtig, dass man gut funktioniert – man braucht Menschen mit Eigensinn und Kreativität
-„Man kann nur etwas nachhaltig im Gehirn verankern, wenn man es mit Begeisterung aufnimmt!“ … „Wenn der Unterrichtsstoff für ein Kind nicht bedeutsam ist, so kann es das nicht lernen. “ … „Man versucht den Stoff in Schule künstlich durch Bestrafung und Belohnung bedeutsam zu machen“ – Aus Sicht der Hirnforschung ist ein Umdenken in der Schule nötig – man muss den Stoff für Kinder bedeutsam machen. … Man sollte im Bildungssystem lernen Kinder genauer anzusehen, was in jedem einzelnen steckt und aus ihm heraus will.  … Schule probiert jeden gleich funktionsfähig und einsetzbar zu machen …
Zentrales Schlüsselwort für Hirnforscher: BEGEISTERUNG – löst Wachstum im Hirn aus. …Gehirn ist weniger Denkorgan, als vielmehr ein soziales Organ …
– … Kinder und Erwachsene richten sich in ihrer Entwicklung und Interessen sehr stark an den Mitmenschen aus – Gene spielen laut Hüther für die persönliche Entwicklung gar keine so riesen Rolle, wie man bisher dachte – die Menschen der Umgebung spielen eine viel bedeutendere Rolle
– Man muss sich also fragen, ob die heutigen Schulen der Ort sind, in dem die Kinder sich begeistern! – Stoff, der nicht mit Begeisterung aufgenommen wird, wird schnell wieder vergessen: 2 Jahre nach dem Abitur wissen die Abiturienten im Schnitt nur noch 20% des gelernten Stoffs

Interessante Bildungsprojekte: Sinn-Stiftung . . .
Prof. Dr. Gerald Hüther | Offizielle Webseite
Gerald Hüther – Wikipedia
Das Interview mit Hüther zum Anhören und Downloaden: Hüther, Gerald, Hirnforscher – SWR2_>>

Rolando meint zu Hüther:
-Sehr beachtenswert, was er sagt.
-Dass die genetische Veranlagung eine so untergeordnete Rolle spielen soll, ist mir neu.
-Na, und dass sich die deutschen Pädagogen nicht all zu viel auf ihr Können auch in Anbetracht der pädogogischen Auswüchse zum Beispiel im dritten Reich einbilden sollten, ist doch wohl klar.
-Dass Hüther die Schulpolitik grundsätzlich auf dem richtigen Weg sieht, macht doch Mut.

Dieser Beitrag wurde unter Interessant, Rolandos Senf abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s